Kopf, Körper, Ohr, Augen und Schmerzakupunktur
Wenn Schmerzen den Alltag bestimmen
Akute oder chronische Schmerzen können den Alltag stark beeinflussen. Sie kosten Energie, können die Lebensfreude einschränken und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen.
Kennst du das Gefühl: Nach einem langen Arbeitstag bleibt kaum noch Kraft für Familie, Freunde oder die Dinge, die eigentlich Freude machen. Schmerzen rücken dabei häufig in den Mittelpunkt und bestimmen zunehmend den Tagesablauf.
Mehr Energie für die wichtigen Dinge im Leben
Viele Betroffene wünschen sich Wege, ihr Wohlbefinden zu unterstützen und wieder mehr Energie für die schönen Seiten des Lebens zu haben. Zeit mit der Familie, Treffen mit Freunden oder persönliche Interessen können dadurch wieder mehr Raum im Alltag bekommen.
Auch im Berufsleben wünschen sich viele Menschen mehr Belastbarkeit und ein besseres Körpergefühl im Alltag.
Unterstützung auf dem Weg zu mehr Lebensqualität
Begleitende Behandlungsmethoden können dabei helfen, das eigene Körpergefühl bewusster wahrzunehmen und neue Impulse für mehr Wohlbefinden zu setzen.
Welche Veränderungen sich zeigen, kann individuell unterschiedlich sein.
Schädelakupunktur nach Yamamoto
Die Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA) gilt neben der Ohrakupunktur als ein häufig verwendetes Mikrosystem innerhalb der Akupunktur.
Der japanische Arzt Toshikatsu Yamamoto beschrieb bei der Behandlung von Patienten mit Schmerzen und Lähmungserscheinungen zusätzliche empfindliche Punkte am Schädel, die bestimmten Körperregionen zugeordnet werden. Diese Punkte werden in der Therapie gezielt stimuliert.
Die Behandlung am Kopf wird von vielen Patienten als gut verträglich empfunden. In der Praxis berichten einige Behandelte bereits kurz nach dem Setzen der Nadeln über eine mögliche Veränderung ihres Befindens. Die Methode wird insbesondere bei Beschwerden des Bewegungsapparates ergänzend eingesetzt.
Erfahrungen aus der Praxis sowie einzelne Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich bei einem Teil der behandelten Schmerzpatienten eine Linderung der Beschwerden zeigen kann. Die Wirkung und Dauer der möglichen Veränderungen können jedoch individuell unterschiedlich ausfallen.
Zu den Bereichen, in denen sie angewendet werden kann, gehören zum Beispiel:
Schmerzen
- Akute und chronische Schmerzen
- Schmerzen des Bewegungsapparates
- Nervenschmerzen
Bewegungsapparat
- Funktionelle Beschwerden des Bewegungsapparates
- Unterstützung der Mobilisation, z. B. nach Operationen
- Bewegungseinschränkungen oder Blockaden
Neurologische Beschwerden
- Begleitend bei neurologischen Erkrankungen wie
- Parkinson-Krankheit
- Multiple Sklerose
- Alzheimer-Krankheit
- Lähmungserscheinungen oder Spastik
- Folgen eines Schlaganfalls
- Fazialis- oder Trigeminusparesen
Weitere mögliche Einsatzbereiche
- Entwicklungsstörungen bei Kindern
- Tinnitus
- Beschwerden der Sinnesorgane
Die genannten Anwendungsbereiche beruhen auf Erfahrungen aus der komplementärmedizinischen Praxis. Die Behandlung ersetzt keine augenärztliche Diagnose oder Therapie.
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Augen und Schmerzakupunktur nach Prof Dr. Boel
Wie funktioniert die Augenakupunktur?
Zunächst zur Beruhigung: Bei der Augenakupunktur werden keine Nadeln direkt in das Auge gesetzt.
Stattdessen werden spezielle Akupunkturpunkte an verschiedenen Körperregionen stimuliert. Dazu gehören vor allem Punkte an:
- der Stirn
- den Händen
- den Füßen
- den Knien
Bei der sogenannten Boel’schen Augenakupunktur nach John Boel werden – je nach individueller Situation – zusätzlich Akupunkturpunkte aus verschiedenen Mikrosystemen ausgewählt. Dazu können beispielsweise Punkte aus der klassischen chinesischen Körperakupunktur, der Ohrakupunktur oder der Yamamoto-Schädelakupunktur nach Toshikatsu Yamamoto gehören.
Die Auswahl der Punkte erfolgt individuell und orientiert sich an den jeweiligen Beschwerden sowie am allgemeinen Befinden der behandelten Person.
Ablauf der Behandlung
Eine Augenakupunktur-Behandlung wird häufig über mehrere aufeinanderfolgende Tage durchgeführt. In der Praxis umfasst eine Behandlungsserie häufig etwa fünf bis zehn Tage, wobei in dieser Zeit mehrere Sitzungen stattfinden können.
Die Häufigkeit und Intensität der Behandlung richtet sich dabei immer nach der individuellen Situation der Patientin oder des Patienten. Faktoren wie allgemeiner Gesundheitszustand, Belastbarkeit und Art der Beschwerden werden dabei berücksichtigt.
Mögliche Anwendungsbereiche der Augenakupunktur
Die Augenakupunktur wird in der Komplementärmedizin begleitend bei verschiedenen Augenerkrankungen eingesetzt. Dazu gehören unter anderem:
- Makuladegeneration
- Trockene Makuladegeneration
- Feuchte Makuladegeneration
- Retinitis pigmentosa
- Diabetische Retinopathie
- Netzhautablösung
- Durchblutungsstörungen der Netzhaut (arteriell oder venös)
- Glaukom (Grüner Star)
- Erkrankungen des Sehnerven
Die Behandlung wird dabei als ergänzende Maßnahme eingesetzt. Welche Veränderungen sich zeigen können, ist individuell unterschiedlich und kann nicht vorhergesagt werden.
Hinweise zu Fehlsichtigkeiten
Bei Fehlsichtigkeiten wie Kurz- oder Weitsichtigkeit können die Erfahrungen unterschiedlich sein.
In der Praxis wird berichtet, dass sich Kurzsichtigkeit bei Erwachsenen meist nur begrenzt beeinflussen lässt.
Bei Kindern wird die Methode gelegentlich begleitend eingesetzt, um die visuelle Entwicklung zu unterstützen. Auch hier können mögliche Veränderungen individuell unterschiedlich ausfallen.
Die genannten Anwendungsbereiche beruhen auf Erfahrungen aus der komplementärmedizinischen Praxis. Die Behandlung ersetzt keine augenärztliche Diagnose oder Therapie.