Moxa, Schröpfen, Gua-Sha
Asiatisch ins Gleichgewicht

Moxa, Schröpfen, Gua-Sha

Asiatisch ins Gleichgewicht

Moxa, Schröpfen und Gua-Sha – traditionelle Anwendungen aus Asien

Moxa

Unter Moxa versteht man eine Wärmeanwendung, bei der speziell vorbereiteter Beifuß (Mogusa) an ausgewählten Punkten oder Körperbereichen erhitzt wird. Das Wort „Moxa“ stammt aus dem Japanischen, abgeleitet von mogusa, und entspricht dem chinesischen Begriff jiu(kao), was eine therapeutische Erwärmung beschreibt.

Moxa wird in der Praxis entweder im Freien oder in bei Hausbesuchen angewendet.


Schröpfen

Das Schröpfen ist eine alte Methode der Volksmedizin, die in vielen Kulturen verwendet wurde – beispielsweise bei den Ägyptern, Afrikanern, Chinesen, Griechen und Indianern.

Ursprünglich wurden Schröpfgläser oder Rinderhörner eingesetzt, um bestimmte Körperbereiche zu stimulieren. Heute kommen Glas- oder Silikon-Schöpfglocken zum Einsatz, mit denen ein leichtes Vakuum erzeugt wird. Schröpfen wird in der Praxis oder bei Hausbesuchen durchgeführt.


Gua-Sha

Gua-Sha ist eine Schabetechnik auf der Haut, die häufig mit einem speziellen chinesischen Löffel oder flachen Werkzeugen durchgeführt wird.

  • Zunächst wird die Haut eingeölt
  • Anschließend werden linienförmige Bewegungen auf der Haut ausgeführt, häufig entlang der traditionellen Meridiane

Die Anwendung kann die Hautoberfläche erwärmen und wird in der Praxis häufig zur Entspannung von Muskeln eingesetzt. Gua-Sha kann sowohl in der Praxis als auch bei Hausbesuchen angewendet werden.

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